Fukushima: Mahnwache zum 11. Jahrestag der Nuklearkatastrophe

Freitag
11.03.2022
17:00 ‐ 17:00 Uhr
Wedel (Rathausplatz)
Der Grüne Ortsverband Wedel ruft anlässlich des 11. Jahrestages der Reaktorkatastrophe von Fukushima zur Mahnwache am 11. März 2022, 18 Uhr auf dem Rathausplatz in Wedel auf. Kerzen und Anti-Atom-Fahnen dürfen gerne mitgebracht werden!
Der Tsunami, der am 11. März 2011 die japanische Küste überrollte, löste im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi Kernschmelzen und Explosionen aus. Mehr als 150.000 Menschen mussten vorübergehend oder dauerhaft evakuiert werden, etwa tausende Menschen starben und es dauerte Monate, ehe die Lage in den Meilern sich beruhigte.
Der russische Angriffskrieg in der Ukraine macht nun wieder deutlich, dass Atomkraft eine Bedrohung ist – keine Lösung.
Durch den Krieg in der Ukraine, mitten in Europa, wächst die Angst vor einer nuklearen Katastrophe. Schon in Friedenszeiten stellt Atomkraft eine Gefahr dar, im Krieg ist sie der schlimmste Albtraum. In der Ukraine sind neben dem atomar verseuchten Tschernobyl noch 15 Atomkraftwerke an vier Standorten in Betrieb: tickende Zeitbomben.
Atomkraft bedroht Leben und Gesundheit von Millionen Menschen, belastet Tausende von Generationen mit verseuchtem Müll, ist ineffizient, inkompatibel mit erneuerbaren Energien und zudem die teuerste Art, Strom zu erzeugen. Ein Irrweg, auch und gerade in der Klimakrise. Gegen alte wie neue Reaktoren sprechen also jede Menge gute Gründe. Der Verein .ausgestrahlt e.V. formuliert auf dieser Website 100 davon.
Den besten Schutz vor Erpressungsmanövern von Kriegstreibern, Schutz vor nuklearen Desastern und Schutz vor der Klimakatastrophe bietet eine Energieversorgung mit möglichst viel erneuerbarer Energie. Der Weg zurück zu Kohle und Atom würde die Energiewende und den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv behindern.