Umweltschutz

Warum ist das Ziel der Klimaneutralität bis 2035 so wichtig?

Abwarten und im Meer versinken – so in etwa könnte man die Einstellung der CDU in Elmshorn sehen. Die Fraktion der CDU möchte den Antrag der Verwaltung am European Energy Award einhergehend mit der Zielformulierung der Klimaneutralität bis 2035 ablehnen. Ihr ist das Ziel 2035 zu ambitioniert und deswegen möchte sie nur nach Änderung mit dem Ziel 2050 zustimmen.

Im Verhalten wird zugleich deutlich, dass sie auch nicht wirklich zielstrebig das Ziel 2050 verfolgt. Die CDU (übrigens in diesem Punkt auch die SPD) war nicht einmal bereit 50.000 Euro in den rund 120 Millionen schweren Haushalt der Stadt Elmshorn für externe Unterstützung bei der Erarbeitung von von Zielen und Maßnahmen in einzelnen Handlungsfeldern einzustellen. Nur durch Hartnäckigkeit der Grünen ist es gelungen diese Aktivitäten in die Produktbeschreibung aufzunehmen. Weiterlesen

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2 Personen mehr beim Ordnungsdienst

Wir wollen ein gutes Miteinander und Vielfalt, dass ist ein Kernelement unserer Freiheit. Freiheit kann aber nur funktionieren, wenn sich alle an bestimmte Regeln im gemeinsamen Zusammenleben in unserer Gesellschaft halten. Leider gibt es einige wenige, die sich nicht an die Regeln halten möchten. Sie entsorgen illegal ihren Sperrmüll neben den Altpapiercontainern, lassen den Hundekot einfach auf dem Gehweg liegen oder halten sich nicht an Auflagen einer Konzession für ihr Geschäft oder werfen achtlos ihre Zigarettenkippen weg. Weiterlesen

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Klimaschutz – gut für Elmshorn!

Klimaneutral bis 2035 und Teilnahme am European Energy Award

Eines der wichtigsten Projekte der Elmshorner Fraktion Bündnis 90/die Grünen nimmt nun auch in Elmshorn kräftig an Fahrt auf.

Um die notwendige globale Erwärmung auf max. 1,5° zu begrenzen, soll Elmshorn bis 2035 Klimaneutral werden. (Klimaneutral bedeutet, wenn nur genauso viele Emissionen produziert werden, wie durch natürliche oder technische Prozesse gebunden werden können.)

Aufgrund einer Anregung von Bürgerinnen und Bürgern aus Elmshorn nach §16e GO den Klimanotstand auszurufen hatte das Stadtverordneten-Kollegium in seiner Sitzung vom 05.12.2019 den Beschluss gefasst, dass eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertreter*innen aller Fraktionen und der Elmshorner Verwaltung, gegründet wird. Diese soll Klimaschutzziele und Vorschläge zu deren Umsetzung beraten, die Ergebnisse werden dann als Beschlussvorlagen für den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) vorbereitet. Weiterlesen

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Bild zum Klima- und Nachhaltigkeitsmasterplan 2020

Mit dem Masterplan wollen wir Emissionen in unserer Stadt drastisch senken

Wir sitzen alle im selben Boot

In einem Bericht zum Ergebnis der Klimakonferenz von Madrid wurde ein exemplarisches und leicht verständliches Bild zum Klimawandel aus psychologischer Sicht dargestellt. Dort stand, dass es genauso sei, wie wenn viele Menschen auf einer aufblasbaren Rettungsinsel sitzen und diese aber Löcher hat aus denen die Luft zischt. Wären sich alle Menschen auf diesem Boot einig, würde jeder ein Luftloch zudrücken. Statt dessen sind viele abwartend. Stimmen auf dieser Rettungsinsel sind: „Sollen die Anderen es doch erst einmal machen“ oder „Mal sehen, wir finden bestimmt eine neue Technologie, mit der die Löcher sich von alleine verschießen“ oder „Ich tue ja was, aber dafür müsstest du mir erst einmal den Fahrradflicken in die Hand drücken“. Weiterlesen

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Fraktionstreffen im Kranhaus

In welcher Stadt wollen wir Leben?

Treffen der Grünen Fraktion mit Frau Klein-Hitpaß von der Agora Verkehrswende

Passender hätte der Termin nicht fallen können. Erst vor kurzem wurde im Stadtumbau-Ausschuss der Vorentwurf für die weitere Planung der Berliner Straße, ausgebaut mit drei Spuren, beschlossen. Die Grüne Fraktion hatte dabei gegen die von der Verwaltung vorgelegte Vorlage gestimmt. Im Gespräch mit Frau Klein-Hitpaß von der Agora Verkehrswende wurde die Fraktion für diese Entscheidung bestätigt.

Das kann man an einem Zitat des Managers Daniel Goeudevert beschreiben: „Wer Straßen sät wird Verkehr ernten“. Ein Wahnsinn – die Stadt möchte ein altes Gebäude sowie eine mögliche Bebauung an der Ecke Berliner-Straße / Reichenstraße für den individuellen Autoverkehr opfern. Diese Art der Planung ist ein starker Rückschlag für die erforderliche Verkehrswende. Weiterlesen

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