Soziales

Einrichtung einer Kulturtafel in Elmshorn

Mit der Kulturtafel wollen wir Kultur auch für Menschen mit geringen Einkommen zugänglich machen.

Wir freuen uns, dass Veranstaltungen wie „Elmshorn liest“ oder „Die Bühne der Kulturmesse“ dazu führen, dass Kultur auch ohne Eintritt für jeden zugänglich ist.

Uns ist bewusst, dass nicht bei jeder kulturellen Veranstaltung auf Eintrittspreise verzichtet werden kann. Uns ist aber wichtig, dass solche Kulturveranstaltungen auch für Menschen mit geringerem Einkommen zugänglich sind.

Der Verein Freundeskreis Knechtsche Hallen – Keimzelle Kranhaus e.V.  hat im Rahmen des Projekte „engagierte Stadt“ und den vier Kooperationspartnern und den vier Kooperationspartnern Elmshorner Spendenparlament,Elmshorner Tafel, Freiwilligenforum Elmshorn und Lebenshilfe Elmshorn mittlerweile ein ausgeprägtes Konzept für die Etablierung einer Kulturtafel erarbeitet. Weiterlesen

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Elmshorn leuchtet für Toleranz!

Der Name „Lichtermarkt“ wurde in Verbindung mit dem dazugehörigen Plakatmotiv für Hass und Hetze missbraucht.
Das nehmen wir nicht hin. Wir leuchten alle gemeinsam für Toleranz.

Macht alle mit und kommt am Nikolaustag (Mittwoch 6.12.),
um 17.15 Uhr zum Alten Markt in die Innenstadt.
Unterstützt damit die Aktion #wirleuchten von den Elmshorner Nachrichten!
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Schulkindbetreuung und offener Ganztag – Diskussion mit Monika Heinold

Am Freitag, den 21. April 2017, von 14-15.30 Uhr, kommt unsere Spitzenkandidatin Monika Heinold zu uns nach Elmshorn. Sie diskutiert gemeinsam mit unserer Wahlkreiskandidatin Silke Pahl zum Thema „Schulkindbetreuung und offener Ganztag“ im Café Auszeit am See (Julius- Leber-Straße 5, Elmshorn).

Die Anzahl der Ganztagsschulen ist weiter gestiegen. Jetzt gilt es, die Qualität zu verbessern. Viele Angebote entsprechen nicht unseren Anforderungen an ganztägige Bildung und Betreuung. Eine bessere Verzahnung der Ganztagsangebote mit außerschulischen Organisationen und Einrichtungen ist erforderlich. Die Zusammenführung von Hort und Ganztagsschule in zukünftiger Verantwortung der Schulen darf nicht zum Qualitätsverlust im Ganztagsangebot führen. Das Ziel der Grünen ist es, dass die Schulen ein gutes und verlässliches Ganztagsprogramm anbieten. Das ist auch ein Auftrag für mehr Bildungsgerechtigkeit. In einem ersten Schritt sollen diese Angebote für Familien mit geringen Einkommen kostenlos sein.

Um den Sanierungsstau im kommunalen Schulbau aufzulösen, werden die Grünen in der nächsten Legislaturperiode gemeinsam mit den Kommunen eine belastbare Bestandsaufnahme machen. Ziel ist es, in der nächsten Legislaturperiode zügig gemeinsam mit den Kommunen ein Konzept zu erarbeiten, um die Sanierung der Schulen verlässlicher auf den Weg zu bringen. Bereits vor Ort arbeiten die Grünen mit Silke Pahl daran Raumkonzepte für den Ausbau der hier ansässigen Schulen vor Ort voranzutreiben. Erst der Ausbau der Räumlichkeiten ermöglicht eine umfassende Schulkindbetreuung auch am Nachmittag.

Die Veranstaltung ist öffentlich und offen für alle am Thema interessierten Gäste. Gerne reservieren wir dir auch Plätze, wenn du uns Ihre Teilnahme bis zum 17.04.2017 an info@gruene-elmshorn.de mitteilst.

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Innenministerium in Kiel verhindert notwendige Investitionen in Elmshorn!

Ministerium von Stefan Studt (SPD) verhindert Kreditaufnahme in Elmshorn

Das vom SPD Minister Stefan Studt geführte Innenministerium in Kiel verhindert notwendige Investitionen in Elmshorn. In der vergangenen Woche erfolgte ein Erlass, nach dem die Kreditaufnahme für den Bau von Kitas, die Unterhaltung von Schulen und weiterer notwendiger Investitionen für die wachsende Stadt Elmshorn gestoppt wurde. Schwer wiegt der Umgang, den das Land mit den politischen Vertretern unserer Stadt an den Tag gelegt hat. Argumente der Stadtvertreter wurden einfach Weggewischt, nach dem Motto „Friss oder Stirb“. Es wurde nicht einmal richtig zugehört.

Elmshorn werden, trotz steigender Gewerbesteuereinnahmen und enormen Einsparungen im Haushalt, keine Kredite für Invesititionen zum überfälligen Bau von Kindertagesstätten und der ebenfalls erforderlichen Sanierung von Schulgebäuden gewährt. Darüber hinaus war auch geplant, mehr Investitionen in den Netzausbau zur Anbindung der Schulen und in die Rechnerräume an den Schulen geplant.

In Kiel wird für schnelles Internet geworben und hierfür notwendige Investitionen zum erlernen der notwendigen Medienkompetenz für die Schüler werden gestrichen.  Gefährdet sind weitere, für die Stadt wichtige, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, z. B. bei der Sanierung von Kanälen.

Zudem ist nun eine Erhöhung der Grundsteuer B vom Ministerium ins Gespräch gebracht worden. Dies bedeutet, dass Grundstücksbesitzer höhere Steuern zahlen. Auch Mieter müssen mit steigenden Kosten rechnen. Stabile Mieten sind ebenfalls ein Ziel der Küstenkoalition. Die Massnahme bescherrt der Stadt kaum Mehreinnahmen führt aber dazu, dass die Bürgerinnen und Bürger wieder einmal von staatlicher Seite zur Kasse gebeten werden.

Die Liste der wegfallenden Investitionsaktivitäten der Stadt ist lang

Bündnis 90 / Die Grünen sprechen sich gegen dieses Vorgehen aus und finden das Verhalten des Ministeriums unverschämt. Wichtige Wachstumsimpulse bleiben auf der Strecke.  Die Stadt Elmshorn hat ihrer Hausaufgaben gemacht. Der Haushalt ist solide und vergangene Sparmaßnahmen haben der Stadt die Zahlung einer erhöhten Kreisumlage beschert. Sicher, auch Bündnis 90 / Die Grünen ist Teil der Küstenkoalition, aber im Gegensatz zum Verhalten des Innenministeriums setzt unsere Partei auf den Dialog. Dieser fand aus unserer Sicht im vorliegenden Fall aber nur in Form einer Einbahnstraße von Kiel nach Elmshorn statt. Argumente der Stadt wurden einfach wegdiktiert.

Die Konsequenzen der Kieler Entscheidung können in den Elmshorner Nachrichten vom 11. März 2017 nachgelesen werden. Dies sind:

  • Fehlender Ausbau der IT-Infrastruktur an Elmshorner Schulen.
  • Kein Umbau der Paul-Dohrmann-Schule in eine Bewegungskita. Stattdessen steht an dieser Stelle ein leeres Schulgebäude.
  • Keine finanziellen Mittel für die Planung eines Anbaus bei der Kita Käthe-Mensing-Straße.
  • Einsparungen für neue Ausrüstung bei der freiwilligen Feuerwehr in Elmshorn.
  • Keine Sanierung eines Fachbraums an der Bismarckschule.
  • Keine neuen Rechner für den Unterricht an der Boje C. Steffens Gemeinschaftsschule.
  • Keine neuen Rechner für den Unterricht an der Erich-Kästner Gemeinschaftsschule.
  • Keine neuen Spielgeräte für Außenanlagen von Elmshorner Kindertagesstätten.
  • Weniger Untersützung für die Sportvereine in Elmshorn.
  • Fehlende Mittel für notwendige Investitionen beim Stadtumbau West.
  • Ausfall von notwendigen und durch Inliner-Verfahren günstigeren Kanalsanierungen. Sollten die Kanäle kaputt gehen, sind auch keine Inlinersanierungen mehr möglich. Dies würde dann bei einem Einbruch der Kanäle zu deutlich höheren Kosten führen.
  • Keinen Kanalbau an der Hamburger-Straße.
  • Keinen Bau eines notwendigen Regenwasserkanals an der Berufsschule.
  • Keine neue Kehrmaschine für den Winterdienst.
  • Keine neuen Spielgeräte auf den Elmshorner Spielplätzen.
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    Gewalt kommt nicht in die Tüte – Gegen Gewalt an Frauen!

    gewalt-kommt-nicht-in-die-tueteAm vergangenen 25. November war der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.  Dazu erklärte die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

    „Gewalt kommt uns nicht in die Tüte! Das ist und das bleibt das Motto der Aktionen am internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Schleswig-Holstein.

    Die am weitesten verbreitete Form von Gewalt gegen Frauen und Kinder findet in den eigenen vier Wänden statt und umfasst alle gesellschaftlichen Schichten. In Deutschland ist fast jede vierte Frau in ihrem Leben von häuslicher Gewalt betroffen. Das sind in Schleswig-Holstein rein rechnerisch mehr als 360.000 Frauen, die häusliche Gewalt erleben müssen. Das darf so nicht bleiben! Gemeinsam mit der Bäckerinnung wird jeden November auf Brottüten auf dieses Problem aufmerksam gemacht.

    Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt sind keine Kavaliersdelikte. Genau deshalb sind entsprechende Gewaltschutzangebote unverzichtbar. Für uns Grüne ist Gewaltschutz ein Menschenrecht. Deshalb haben wir dafür gesorgt, dass die Kürzungen von Schwarz-Gelb bei Frauenhäusern und Beratungseinrichtungen zurückgenommen werden.“

    Auch in Elmshorn gibt es mit dem Verein „Frauen helfen Frauen in Not e.V.“ (Frauentreff Elmshorn) eine Anlaufstelle für Betroffene. Neben der Beratung betreibt der Verein auch das Frauenhaus in unserer Stadt. Wie viele bereits der Presse entnehmen konnten, ist das Gebäude zu klein und in einem modernisierungsbedürftigen Zustand. Das Haus ist für viele betroffene Frauen und ihren Kindern einer der wenigen Ort dem gewalttätigen Partner zu entfliehen und gestärkt ein neues Leben aufbauen zu können. Durch die Enge ist es aber sehr schwierig, überhaupt das Gefühl von Privatsphäre zu entwickeln und mit den eigenen Gefühlen klar zu kommen. Ungestörte Gespräche mit den Betreuerinnen sind kaum möglich. Die Kinder haben, besonders an regnerischen Tagen, nur wenig Raum zum spielen. Diese Faktoren müssen verbessert werden, damit das Geschehene von den Betroffenen besser verarbeitet werden kann. Die Frauen und Kinder sind Opfer, die sich ihre Situation nicht selber ausgesucht haben. Deswegen unterstützen die Grünen die Initiativen des Vereins, das vorhandene Gebäude zu sanieren und durch einen Anbau zu erweitern. Wir werden auch im kommenden Jahr in den beiden Ausschüssen Soziales und Gleichstellung und im Ausschuss für kommunale Dienstleister weiter dafür kämpfen und hoffen, dass sich der Verein, die Stadt und das Land bald einigen und einen guten Plan für die Erweiterung entwickeln.

    Informationen zur Arbeit von „Frauen helfen Frauen in Not“ findet ihr auf der Homepage des Frauentreffs unter: www.frauentreff-elmshorn.de

    Betroffene können sich dort melden, oder rufen direkt das Hilfstelefon  Startseite: Hilfetelefon 08000 116 016 an.  Außerdem gibt es weitere Informationen dazu unter www.hilfetelefon.de.

     

     

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